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Lächelnde Frau legt einer älteren Dame ihre Hände liebevoll und unterstützend auf die Schultern.

Das „bisschen“ Haushalt …

… kann irgendwann zur Last werden. Denn mit zunehmendem Alter fällt naturgemäß vieles schwerer – erst Recht im Fall einer chronischen Krankheit oder angezeigten Pflegebedürftigkeit. Trotzdem stehen natürlich tagtäglich all diejenigen Aufgaben an, die das Leben mit sich bringt: Autofahrten, Einkaufen, Putzen, Kochen, Waschen, Aufräumen, Gartenarbeit und vieles mehr.

Wenn man diese Aufgaben ab einem gewissen Zeitpunkt nur noch mühevoll oder gar nicht mehr bewältigen kann und Familienangehörige diese nicht übernehmen können, helfen hauswirtschaftliche Dienste weiter. Es können Zivildienstleistende oder ehrenamtliche Helfer, Ein-Euro-Jobber oder Teilzeitbeschäftigte sein, die älteren und pflegebedürftigen Menschen vor allem körperliche Arbeit abnehmen. So lässt sich der Umzug in ein Alten- oder Pflegeheim in vielen Fällen verzögern oder sogar vermeiden.

Die meistgenutzten Haushaltsdienste sind

  • Fahrtendienste
  • Essen auf Rädern
  • Putz- und Waschservice
  • Gärtnerdienste
  • Einkaufsservice
  • etc.

Die Kosten können oft geteilt werden

Ganz umsonst sind hauswirtschaftliche Hilfen natürlich nicht, auch wenn es vielen „Anbietern“ lediglich um die Kostendeckung, d. h. um ihren sozialen Auftrag geht. Es ist zumindest immer ratsam, mehrere Angebote einzuholen und das jeweilige Preis-Leistungs-Verhältnis zu vergleichen. Zudem sollte man sich über Möglichkeiten der anteiligen bis vollständigen Kostenübernahme informieren, z. B. durch das Sozialamt, die Krankenkasse oder eine Pflegeversicherung.

Die richtigen Ansprechpartner findet man vor allem bei sozialen Hilfsdiensten wie dem Deutschen Roten Kreuz, der Caritas, den Johannitern, den Maltesern und vielen mehr. Einfach die nächstgelegene Beratungsstelle aufsuchen und sich über das örtliche Angebot informieren.

Gut zu wissen

Für pflegende Angehörige, die einer übermäßigen Belastung ausgesetzt sind, können Haushaltsdienste eine echte Erleichterung darstellen. Man hat sowohl mehr Zeit für die eigentliche Pflege als auch für sich selbst.