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Rheumapatienten leiden vor allem körperlich, da starke Schmerzen bestimmte Bewegungen erschweren oder unmöglich machen. Daher steht die körperliche Entlastung des Pflegebedürftigen im Mittelpunkt notwendiger Pflegemaßnahmen. Dies kann durch Stütz- und Hilfsmaßnahmen (z. B. beim Aufstehen oder Treppensteigen) genauso erfolgen wie durch die Übernahme gelenkbelastender Tätigkeiten wie Einkaufen oder Putzen.
Auf keinen Fall sollte sich die Pflegeperson dabei selbst zu viel zumuten und so noch die eigene Gesundheit gefährden. Es gibt eine Reihe technischer Hilfsmittel – von Gehhilfen bis zum Treppenlift –, die ganz oder teilweise von den Pflegekassen übernommen werden.
Der größte Teil der rheumatischen Erkrankungen verläuft chronisch, d. h. die Erkrankungen können zwar wirksam behandelt, aber nicht vollständig geheilt werden. Umso wichtiger ist es, dass die Betroffenen nicht nur frühzeitig professionelle Therapie erfahren, sondern auch hilfreiche Informationen und Hilfe zur Selbsthilfe bekommen – mit dem Ziel, ein möglichst normales Alltagsleben führen zu können.