Die Behandlung richtet sich ganz nach Art und Schwere der rheumatischen Erkrankung. Eine schnelle und eindeutige Diagnose ist unbedingte Voraussetzung für den Therapieerfolg. Was man alles selbst tun kann und welche Angebote es gibt, erfährt man in den Beratungsstellen, örtlichen Arbeitsgemeinschaften und auf den Internetseiten der Deutschen Rheuma-Liga e. V..
Medikamentöse Therapie
Die Behandlung rheumatischer Erkrankungen erfolgt während akuter Schübe durch entzündungshemmende und schmerzstillende Medikamente. Zum Einsatz kommen folgende Medikamentengruppen:
- Analgetika (Schmerzmittel)
- Nicht-steoidale Antiphlogistika
- Gluccokortikoide
- Basistherapeutika
- Krankheitskontrollierende Medikamente
Immer öfter werden neben den bewährten Basismedikamenten weitere hochwirksame Therapeutika eingesetzt. Diese befinden sich aber mehr oder weniger noch in der „Erprobungsphase“ und werden daher erst dann verabreicht, wenn die herkömmliche Behandlung keine Wirkung erzielt oder auf Grund Wechselwirkungen oder Unverträglichkeiten nicht erfolgen kann. Hier sind vor allem die sogenannten Biologika wie TNF-Alpha-Blocker zu nennen. Mehr dazu erfahren Sie auf tnf informations zentrum.
Bei allen autoimmunbedingten rheumatischen Erkrankungen muss die Basismedikation in der Regel ein Leben lang fortgeführt werden, da bisher keine Therapie bekannt, die die Ursachen der Krankheit beseitigt.
Nichtmedikamentöse Therapie
Im Rahmen sonstiger Behandlungsmethoden bei rheumatischen Erkrankungen können je nach Krankheitsbild verschiedenste Verfahren zum Einsatz kommen, die zum Ziel haben, Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit des Bewegungsapparats wieder herzustellen. Hierzu zählen:
- Physiotherapie
- Ergotherapie
- Rehabilitationsmaßnahmen (Reha)
- Operative Eingriffe




