Ein Überblick über die wichtigsten Krankheitsbilder

Verschiedene Krankheiten sowie Unfallfolgen können die Ursache für eine Pflegebedürftigkeit sein. Dabei hängt es immer von der Schwere der Erkrankung bzw. der Verletzung ab, ob und inwieweit entsprechende Leistungen notwendig werden.
Nicht jeder Patient wird bei einer leichten Demenz, nach einem Schlaganfall oder bei rheumatischen Beschwerden automatisch zum Pflegefall. Wir möchten Ihnen dennoch die häufigsten Krankheitsbilder und -verläufe vorstellen, die in Deutschland zu Pflegebedürftigkeit führen.
Mit dem Altwerden steigt zudem die Wahrscheinlichkeit, an mehreren behandlungswürdigen Erkrankungen gleichzeitig zu leiden. Dies wird als Multimorbidität bezeichnet, der wir aufgrund der zunehmenden Überalterung der Bevölkerung eine eigene Rubrik gewidmet haben.
Ansonsten haben wir für Sie im Folgenden die wichtigsten Krankheitsbilder zusammengestellt und geben Ihnen einen kurzen Überblick über Ursachen, Symptome, Therapieformen sowie besondere Pflegeempfehlungen. Medizinisches Fachwissen können wir Ihnen an dieser Stelle nicht vermitteln. Dafür gibt es ein breites Angebot an Fachliteratur, Schulungen und weiterführenden Links, auf die wir Sie gerne verweisen.

Bei alten Menschen ist Demenz heute die häufigste Ursache für eine Pflegebedürftigkeit. Sie zählt zu den psychischen Erkrankungen und geht in den meisten Fällen mit einer Alzheimer-Krankheit einher, bei der die Gedächtnisleistung immer weiter abnimmt.
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Der Begriff Herzinsuffizienz bezeichnet die Folgeerscheinung verschiedener Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems. Bei Männern ist dies einer der häufigsten Gründe für einen Antrag auf Pflegeleistungen. Hauptursachen sind die koronare Herzkrankheit und Bluthochdruck.
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Auch Schlaganfälle gehören im weitesten Sinne zu den Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Da sie aber das Gehirn betreffen, sind die Folgen oft nicht nur körperlicher Natur. Viele Patienten verlieren nach einem Schlaganfall grundlegende Erinnerungen und erworbenes Wissen.
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Gerade im hohen Alter leiden viele Menschen an mehreren Erkrankungen zugleich. Hier gestaltet sich vor allem die richtige Medikation schwierig, da unterschiedliche Wirkstoffgruppen sich gegenseitig blockieren oder zu Wechselwirkungen führen können.
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Rheumatische Erkrankungen betreffen den Bewegungsapparat und schränken die Mobilität ein. Sie können in über 400 Einzelerkrankungen unterteilt werden (von Arthritis über Arthrose bis Gicht), wobei Frauen sind stärker betroffen sind als Männer.
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