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Risiken & Symptome Herzinsuffizienz

Ein gesunder Lebensstil hilft

Grundsätzlich gilt bei allen Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems: Je mehr Risikofaktoren vorliegen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine Herzerkrankung oder beispielsweise ein Infarkt droht.

Wie hoch das persönliche Risiko ist, hat jeder ein Stück weit selbst in der Hand. Studien belegen, dass durch eine konsequente Reduzierung der wichtigsten Risikofaktoren – sei es durch eine Änderung des persönlichen Lebensstils oder durch eine medikamentöse Behandlung – viele Erkrankungen vermieden werden können.

Nicht beeinflussbare Risikofaktoren:

  • Alter (Risiko steigt mit zunehmendem Alter)
  • Geschlecht (Risiko ist bei Männern höher)
  • genetische bzw. familiäre Vorbelastung

Beeinflussbare Risikofaktoren:

  • Übergewicht
  • Bluthochdruck
  • erhöhte Blutfettwerte (Cholesterin)
  • Rauchen
  • übermäßiger Alkoholkonsum
  • Diabetes
  • Stress
  • Bewegungsmangel

Vielfältige Symptome

Die Symptome einer Herzinsuffizienz sind vielfältig und variieren je nach Form der Erkrankung. Gerade bei alten Menschen können aufgrund der schwachen Durchblutung Begleitbeschwerden wie Kopfschmerzen, Ohrensausen, Schlafstörungen, Schwindelgefühle, Ohnmachten und vorübergehende Verwirrtheitszustände auftreten. Als anfängliche Leitsymptome aber gelten:

  • erschwerte Atmung (Dyspnoe) im Ruhezustand
  • Atemnot und Herzrasen bei Belastung
  • Schwellungen (Ödeme) an Unterschenkeln und Füßen
  • Kühle, blasse Haut
  • Eingeschränkte Leistungsfähigkeit
  • Abgeschlagenheit und Ermüdungserscheinungen
  • vermehrtes Wasserlassen
  • gestaute und erweiterte Halsvenen
  • Gewichtszunahme

Herzinsuffizienz wird nach den Richtlinien der New York Heart Association in vier Schweregrade eingeteilt:

  • Stadium 1: Beschwerdefreiheit bei normaler körperlicher Belastung (z.B. beim Einkaufen oder beim Treppensteigen)
  • Stadium 2: Einschränkung der körperlichen Belastbarkeit bei schwerer körperlicher Tätigkeit (z.B. beim Sport oder beim Heben schwerer Lasten)
  • Stadium 3: starke Einschränkung der körperlichen Belastbarkeit schon bei leichter körperlicher Tätigkeit
  • Stadium 4: bei jeder körperlichen Tätigkeit Zunahme der Krankheitssymptome, die abgeschwächt auch im Ruhezustand auftreten
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